Vor dem Zaun – Wustrower Impressionen

Herbstzeit – Urlaubszeit für uns an der Ostsee. Und wieder einmal unser geliebtes kleines Rerik. Da darf natürlich auch die Kamera und ein kleiner Spaziergang zur gesperrten Halbinsel Wustrow nicht fehlen.

Seit Jahren beobachte ich, wie sich die Natur langsam, aber unaufhaltsam das ehemalige Militärgelände und seine Einrichtungen zurückerobert. Das lange gehegte Projekt einer Hotelanlage und Marina scheint nun endgültig ad acta gelegt zu sein. Der Naturschutz und der Erhalt einer tollen Landschaft haben offenbar gesiegt. Das ist gut so, denn heute bietet die Insel vielen Tier- und Pflanzenarten ungestörte Lebens- und Entwicklungsbedingungen.

Auch die früher einmal durchgeführten Wanderungen durch das Sperrgebiet sind nun seit vielen Jahren nicht mehr möglich, so dass nun nur das Blick über den Zaun möglich ist. Als Fotograf würde ich natürlich gerne einmal die alten Gebäude und Anlage von Nahem betrachten und festhalten, aber dies nicht leider verboten. Daher zeige ich nur ein paar Impressionen der Häuser, die heute noch stehen und immer mehr dem Verfall preisgegeben sind.

Im Herbst 2014 war ich vor Ort und habe einige Bilder gemacht. Wer diese mit den Fotos vom Oktober 2017 vergleicht, wird feststellen, dass ich der Zustand weiter verschlechtert. Fenster, Türen und Dächer sind offen und somit sind die Gebäude Wind und Wetter ausgesetzt. In ein paar Jahren dürften somit die ersten Gebäude zusammenstürzen. Eigentlich schade, denn aufgrund der bewegten, wenn auch nicht unproblematischen Vergangenheit des Areals wäre es schön, wenn doch manches erhalten bliebe. Aber offensichtlich  scheinen die Besitzer keine solchen Pläne zu verfolgen. Bedauerlich, aber offenbar kaum mehr abzuwenden.

Somit bleibt es die Aufgaben der vielen Fotografen, die immer wieder um den Zaun herumschleichen, den Zustand zu dokumentieren und wenigstens ein paar Erinnerungen festzuhalten.

 

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Cam-Girl M9

Unterwegs mit Lisa in Erfurt. Kurz zuvor hatte ich eine Leica M9 bekommen, die ich ihr einfach in die Hand gedrückt habe. Sie sollte damit ein bisschen rumspielen.

Urlaub – die schönste Zeit des Jahres…

… weckt offenbar nicht bei jedermann ungeteilte Urlaubsstimmung.

Impressionen aus Rerik vom Oktober 2017:

 

 

 

Tanz und Portrait – Mit Lisa auf dem Petersberg

Portraitshootings im Freien sind ja immer eine kleine Herausforderung. Nicht nur, dass man als Fotograf zu wenige Hände hat, um nicht nur die Kamera, sondern auch noch einen Reflektor oder sonstiges Equipment zu halten. Vielmehr ist man immer wieder offenbar eine Belustigung für die Umgebung, die gerne das muntere Treiben von Model und Fotograf verfolgt.

Trotz dieser Umstände hat Lisa an diesem Sonntag im September toll mitgemacht und sich als Model für das Portrait- und Ballettshooting bewährt. Sie brachte gute Laune und ihr Tanzoutfit mit und hat sich zwischen alten Kasernengebäuden auf dem Erfurter Petersberg in verschiedenen Posen ablichten lassen. Hier also ein paar Ergebnisse unseres Shootings:

Kontraste in schwarz-weiß

Anlässlich unseres kleinen Sommerfests des Erfurter Fotoclub Blickwinkel hatte ich die Gelegenheit, die beiden jungen Damen Celine und Lisa vor die Linse zu bekommen. Beide sind Tänzerinnen und daher gewohnt, sich zu präsentieren und zu posen. Spontan haben wir ein kleines Shooting rund um den Domplatz gemacht, um ein paar Bilder für den Club-Fotowettbewerb zu bekommen.

Die Anforderungen waren:
1 Bild Kontraste
1 Bild Kontraste + unscharfer Hintergrund
1 Bild Kontraste + unscharfer Hintergrund + mitziehen

Die Bilder sollten schwarz-weiß sein, was meiner Vorliebe für entsprechende Portraits durchaus entgegen kam. Daher hier ein paar Impressionen:

 

Korsische Impressionen

In diesem Jahr zog es uns in Frankreich in eine „Ecke“, die wir noch nicht kannten: Korsika. Auch genannt Île de Beauté, bietet die Insel ihren Besuchern eine Vielzahl von Landschaften. Ob Meer und Strand oder Hochgebirge und tiefe Schluchten. Bei einer Fahrt über die Insel ändert sich das Bild der Landschaft sehr schnell und beschert immer wieder neue Eindrücke und Blickwinkel.

Ich habe versucht, ein paar Impressionen von der Insel mitzubringen, die zeigen, wie vielfältig die Insel ist. Natur, Landschaft, Menschen – hier alles zusammengefasst in ein paar Bildern.

Am besten reist man selbst auf die Insel und lässt sich von der Vielfalt beeindrucken.

 

Unterwegs am Strand und auf den Straßen

Wieder einmal Côte d’Azur. Wieder einmal habe ich versucht, Menschen in ihrem Umfeld festzuhalten und Alltagssituationen zu erhaschen. So sind im letzten Sommer ein paar Streets am Strand und auf den südfranzösischen Straßen entstanden, die einen kleinen Einblick in das Leben am Mittelmeer geben. Wer noch mehr sehen möchte, schaut sich die Fotos aus 2014 an.

 

Portraitshooting im Knast

Vor ein paar Woche hatte ich die Gelegenheit, zusammen mit ein paar Fotofreunden vom Erfurter Fotoclub Blickwinkel, die ehemalige Jugendstrafanstalt Ichtershausen zu besichtigen. Ein junges Mitglied unseres Clubs stellte sich dabei als Model zur Verfügung, so dass wir ein wunderbares Portraitshooting mit ihr absolvieren konnten.

Celine ist eine begeisterte und und erfahrene Balletttänzerin, die sich aufgrund ihres guten Körpergefühl gut zu präsentieren weiß. Auch beherrscht sie verschiedene Gesichtsausdrücke und stellt sich schnell auf die Wünsche des Fotografen ein. Was will man mehr? So entstanden in dem alten Gemäuer mit seiner herrlichen Knastarchitektur einige Portraits, die ich hier zeigen möchte:

 

Mitwitzer Impressionen – unterwegs am Wasserschloss

Das altehrwürdige Wasserschloss Mitwitz, dessen Geschichte bis 13. Jahrhundert zurückreicht, ist einer der schönsten Renaissance-Anlagen, die man in Franken besichtigen kann. Schon wenn man mit dem Auto entlang der A73 Richtung Süden fährt, weist eine große Tafel auf das Schloss hin. Der Abstecher in den Landkreis Kronach, kurz vor der Grenze zu Thüringen, lohnt sich auf alle Fälle. Der kleine Ort lädt zu einem Rundgang durch Mitwitz ein.

Wunderbar gelegen in einer Parkanlage, die sich gerade dadurch auszeichnet, dass sie nicht so mit der „Nagelschere“ gepflegt erscheint, öffnet das Schloss vor allem an Wochenenden seine Tore, um die Besucher zu empfangen. Eine Besichtigung der Innenräume ist nur mit einer Führung möglich, aber hier erfährt man interessante Details aus der wechselvollen Geschichte der Anlage. Und die Räumlichkeiten zeigen dem Besucher, wie die Besitzer dort noch im 19. Jahrhundert und in früheren Zeiten gelebt haben.

Wer es nicht schafft, das Wasserschloss Mitwitz selbst zu besichtigen, findet hier ein paar Impressionen vom Juni 2015:

 

 

Der Blick in die Tiefe: Grand Canyon du Verdon

Im letzten August nutzten wir unseren Frankreich-Urlaub, um einen Ausflug zum berühmten Grand Canyon du Verdon zu unternehmen. Für mich war es der dritte Besuch dieser eindrucksvollen Landschaft, die geprägt ist von den tiefen Schlucht, die der Verdon in Tausenden von Jahren in den Fels gegraben hat. Von den Küstenstraßen der Côte d’Azur aus schlängelt sich eine gut ausgebaute Route hinauf in den Berge. Über ein kilometerlanges Hochplateau nähert man sich der Schlucht, die man erst erahnt, wenn man sie schon erreicht hat. Zwischen grünen Wäldern und eher kargen Felsformation verläuft die Straße durch ein weitläufiges Militärgebiet, das man nur auf der angegeben Straße durchfahren darf.

Und dann öffnet sich plötzlich vor dem Hintergrund einiger Höhenzüge die Kulisse der Verdonschlucht. An verschiedenen Positionen entlang der Straße, die sich oberhalb der Schlucht entlang schlängelt, bestehen Parkmöglichkeiten, um auszusteigen und die faszinierenden Eindrücke dieser Landschaft mitzunehmen. Natürlich durfte auch hier die Kamera nicht fehlen. Daher ein paar IMpressionen, die natürlich kaum die Größe der Schlucht und der sie umgebenden Berge wiedergeben können. Wer mutig ist, kann sich mit einem Bungeeseil von der Pont de l’Artuby  stürzen und Kopf über ins Wasser des Verdon eintauchen. Sehr zu Freude der zahlreichen Touristen, die sich dieses Spektakel am Wochenende natürlich nicht entgehen lassen wollen. Wir hatten Glück und konnten ein paar Springer beobachten. Ich muss das nicht haben, aber wer’s mag 🙂

Nach einigen Kilometern Autofahrt öffnet sich das Tal wieder und man gelangt an einen der beiden Stauseen, die heute zahlreiche Wassersportmöglichkeiten bieten. Baden oder Paddeln ist kein Problem. Infos dazu hier: http://www.grand-canyon-du-verdon.de/